Bürgerstiftung Tecklenburger Land
Wir helfen Menschen in Not.

Ibbenbürener Volkszeitung vom 19.12.2019

Ludger Börgermann hatte stets ein Herz für die Menschen

Ehemaliger SkF-Geschäftsführer und Mitbegründer der Bürgerstiftung gestorben

-sp- IBBENBÜREN - Die Nachricht macht viele fassungslos. Überraschend starb am Montag Ludger Börgermann im Alter von 68 Jahren. Viele Jahre war er Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Ibbenbüren, bevor er 2013 in den Vorruhestand verabschiedet wurde. Zudem war Ludger Börgermann im Jahr 2000 einer der Gründerväter der Bürgerstiftung Tecklenburger Land, die sich für Menschen in Not einsetzt, und all die Jahre ihr ehrenamtlicher Geschäftsführer.
Börgermann war zunächst von 1975 bis 1979 als Sozialarbeiter im Jugendamt der Stadt Münster tätig. Danach war er bis 1992 Mitarbeiter beim Jugendamt der Stadt Ibbenbüren. 1993 wechselte er als Geschäftsführer zum SkF.

Bei seiner Verabschiedung 2013 lobten die Laudatoren den Mann, der sich in 20 Jahren als SkF-Geschäftsführer große Verdienste erworben hat. Börgermann habe die wichtigen sozialen Projekte des SkF oft maßgeblich vorangetrieben. Dazu zählen vor allem die Jugendhilfe, der Adoptions- und Pflegekinderdienst und der Aufbau des Sozialkaufhauses.
Unter seiner Ägide sei der SkF groß geworden und wachse weiter, sagt die heutige Vorsitzende des SkF, Rosi Giesbert. „Wir sind tief betroffen“, so Giesbert. Bei seinem Amtsantritt habe der SkF knapp zehn Mitarbeiter gehabt, als Börgermann ihn verließ, waren es fast 40 Hauptamtliche und rund 400 Ehrenamtliche. Für Börgermann habe immer der Mensch mit seinen Sorgen und Nöten im Vordergrund gestanden. An diesen seien die Angebote dann angepasst und entwickelt worden. Und das habe Börgermann immer mit ganz viel Liebe und Leidenschaft getan.

Anke Rieping, Vorsitzende der Bürgerstiftung Tecklenburger Land, betont: „Ludger war uns ein kluger Ratgeber mit großem Wissen, ohne Allüren, mit großherzigem Blick auf Menschen in Not. Er war von Anfang an der Motor unserer Stiftung und als ehrenamtlicher Geschäftsführer unglaublich engagiert. Schwierigkeiten bei neuen Projekten begegnete er stets mit dem Satz: ‚Der Gedanke ist gut und wichtig, lasst uns anfangen, der Rest ergibt sich im Tun.‘ Er war einfach ein toller Mensch. Er wird uns sehr fehlen.“

Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann hatte beim Abschied vom SkF betont, Börgermann habe es ausgezeichnet verstanden, die Akteure sozialer Netze vor Ort zusammenzuführen und dem Ehrenamt eine gute Struktur zu geben. Dass er gegenüber Institutionen und Politik dabei auch „fordernd und kritisch“ gewesen sei, müsse so sein. Er sei von seiner Sache immer sehr überzeugt gewesen.

Ludger Börgermann hinterlässt seine Frau und zwei erwachsene Kinder mit ihren Familien. Seine Beerdigung ist am Montag, 23. Dezember, 14.30 Uhr von der Friedhofskapelle in Riesenbeck aus.

 

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