Bürgerstiftung Tecklenburger Land
Wir helfen Menschen in Not.

Ibbenbürener Volkszeitung vom 13.10.2020

Coaches sind gut gerüstet

Projekte der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und des SkF starten ins neue Schuljahr

IBBENBÜREN - Seit März ruhten die Aktivitäten der Ehrenamtler der Projekte „Alt für Jung“ der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und des Kooperationsprojektes „Wir für Kinder“ der Bürgerstiftung und des Sozialdienstes katholischer Frauen. Durch den Corona-Lockdown waren der Kontakt und eine Begleitung der Schülerinnen und Schüler kaum möglich. Seit Mitte August gehen die Kinder und Jugendlichen wieder zur Schule, und seit Anfang September können auch die ehrenamtlichen Begleiter ihre Tätigkeit weitestgehend wieder aufnehmen.
„Wir haben uns schon lange Gedanken gemacht, wie wir die Ehrenamtler gut geschützt in ihre Tätigkeit gehen lassen können“, erklärt Anke Rieping, Vorsitzende der Bürgerstiftung Tecklenburger Land. „Das zur Verfügung stellen von Schutzmasken war hierbei eine große Aufgabe, denn in den beiden Projekten engagieren sich insgesamt rund 110 Ehrenamtler. 90 davon im Projekt ‚Wir für Kinder‘. Freundlicherweise wurden uns von Dr. Marc Schrameyer, Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren, 200 FFp2 Masken zur Verfügung gestellt. Auch der Kreis Steinfurt hat uns zusätzlich mit reichlich Schutzmaterialien (KN95 Masken und Schutzschilden) aus Beständen des Landes NRW unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Anke Rieping.“
Auch die ehrenamtlichen Coaches freuen sich über die materielle Unterstützung. „Endlich können wir wieder zu den Kindern und Jugendlichen in die Einrichtung gehen und sie beim Lernen unterstützen. Man baut ja auch eine Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen auf. Und wenn man die dann über so viele Monate nicht sehen und sprechen kann, ist das schon sehr schade“, erklärt eine der Ehrenamtlichen.
Im Projekt ‚Alt für Jung‘ waren die Kontaktmöglichkeiten ebenfalls sehr eingeschränkt. Da hier jedoch Jugendliche begleitet werden, konnte zumindest sporadisch über das Telefon mit ihnen Kontakt gehalten werden. Dennoch waren viele der Coaches verunsichert: „Welches Programm/App kann für den Kontakt genutzt werden, welches ist sicher beziehungsweise erlaubt?“ „Wie installiere ich das auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Computer?“. Hier konnte die Bürgerstiftung Tecklenburger Land den Coaches eine entsprechende Informationsveranstaltung anbieten.
Josef Hüvelmeyer und Rüdiger Wall, die beide in der Seniorenschule Bevergern aktiv sind, erklärten den Interessierten in Kleingruppen die Unterschiede, Feinheiten und die Anwendung der gebräuchlichsten Messenger-Programme. „In den Schulen wird zwischen Lehrern und Schülern häufig über I-Serv kommuniziert“, berichtet Renate Konnemann, ehemalige Rektorin der Overbergschule in Recke. Sie stellte kurz dieses System vor.
Die beiden Referenten hatten sich sehr gut vorbereitet und konnten so die Installation und den Umgang mit den geläufigsten Messengern demonstrieren. Josef Hüwelmeyer wurde per Fernschaltung eingebunden und so konnte direkt verfolgt werden, wo die Tücken im Detail versteckt sind. Während im Projekt „Wir für Kinder“ die Coaches ihre Begleitungen von vor dem Lockdown wieder aufgenommen haben, konnten zwischenzeitlich im Projekt „Alt für Jung“ fast alle Begleitungen abgeschlossen werden.
Zurzeit sind Christa Terheiden und Petra Wall (Projektkoordinatorinnen) in Gesprächen mit Schulleitern und Klassenlehrern, um auf das Projekt aufmerksam zu machen und die Unterstützung der Coaches anzubieten. Inzwischen haben sich rund 25 Mädchen und Jungen gemeldet, die sich eine Unterstützung auf dem Weg ins Berufsleben gut vorstellen konnten.

 

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