PRESSE - ARTIKEL

Ibbenbürener Volkszeitung vom 09.01.2008

Wirtschaft, Kinder und Jugendliche fördern

Bürgermeister Steingröver blickt beim Wirtschaftsfrühstück zuversichtlich ins neue Jahr.

-ck- IBBENBÜREN. Das Interesse am Wirtschaftsfrühstück ist auch im neuen Jahr ungebrochen groß. Bürgermeister Heinz Steingröver begrüßte am Dienstag morgen über 100 Teilnehmer im Ibbenbürener Rathaus. Sie vernahmen die Botschaft von Steingröver, dass es nach einem guten Jahr 2007 für die Stadt in 2008 sicherlich nicht leichter werde. Es gelte aber, positiv gestimmt nach vorne zu schauen, so der Bürgermeister.

Steingröverer klärte, die Ansiedlung und die Bestandspflege von Betrieben vor Ort gelte auch in 2008 großes Augenmerk. Die Förderung sei wichtig, um die wirtschaftliche Basis für Ibbenbüren zu schaffen. Ebenso bedeutsam sei aber die Förderung von Kindern und Jugendlichen. "Wir müssen die Ganztagsbetreuung weiter vor antreiben", so Steingröver. "Wir können auf die qualifizierten Mütter nicht verzichten." Und es gelte, dem Nachwuchs die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.
Weiter vorantreiben will Steingröver die "Sanierung der Finanzen der Stadt". Es sei ein Trugschluss, zu glauben, für den Schuldenabbau sei schon alles getan.

Als "Sponsor des Tages" lud "Lernen fördern" zum Frühstück ein. Dafür, so Geschäftsführer Bernhard Jäschke, habe "Lernen fördern" seiner seit seinen Sponsor gefunden, der aber ungenannt bleiben wolle. Jäschke präsentiert "Lernen fördern" als ein sozialwirtschaftlich orientiertes Unternehmen mit heute 320 Mitarbeitern. Ziel sei vor allem die berufliche Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. Die fachliche Ausbildung erfolge in enger Kooperation mit vielen Betrieben der Region. Außer dem betreut "Lernen fördern" zahlreiche Kinder und Jugendliche in Tagesstätten und Ganztagsschulen im Kreis.
Das Projekt "Alt für Jung" der Bürgerstiftung Tecklenburger Land stellte Christa Terheiden vor. Wie berichtet begleitet die Bürgerstiftung mit diesem Projekt Jugendliche beim Übergang von Schule zu Beruf. Wie Christa Terheiden erläuterte, haben bislang 100 Schüler die Unterstützung eingefordert, um die Berufsplanung zu optimieren. Elf Frauen und 24 Männer seien für die Bürgerstiftung ehrenamtlich als Coachs im Einsatz. Die Unternehmer bat sie, den Jugendlichen in der Stadt eine Chance auf einen Arbeitsplatz zu geben und die Bürgerstiftung über offene Stellen zu informieren.

Hans-Joachim Papendorf, Leiter der Volkshochschule Ibbenbüren, warb schließlich für das Förderprogramm "Wegebauen" der Bundesanstalt für Arbeit. Hier stünden allein für Nordrhein Westfalen seit 2006 rund 43 Millionen Euro Fördergelder für Aus- und Fortbildung zur Verfügung. Zielgruppe seien gering qualifizierte Arbeitnehmer so wie ältere Arbeitnehmer (älter als 45 Jahre).

Das nächste Ibbenbürener Wirtschaftsfrühstück ist für den 11. März geplant.

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