PRESSE - ARTIKEL

Ibbenbürener Volkszeitung vom 01.02.2010

Heinz Steingröver: „Ehrenamt ist Reichtum“

Neujahrsempfang der Stadt im Bürgerhaus / Gute Unterhaltung für 500 Gäste

ck - IBBENBÜREN.  Ibbenbüren. Viel Applaus von mehr als 500 geladenen Gästen gab es am Sonntagmittag im Bürgerhaus für den ersten Neujahrsempfang der Stadt Ibbenbüren. Das galt für die musikalischen und schauspielerischen Darbietungen im Rahmenprogramm, aber auch für die Präsentationen von Bürgermeister Heinz Steingröver, der die Vorzüge der Stadt Ibbenbüren als „Hoch im Münsterland“ herausstellte.
„Ich kann Sie nicht alle nennen, denn Sie sind ja heute alle VIPs“, startete der Bürgermeister, um dann zwei Gäste, die neu in Ibbenbüren sind, ans Mikro zu bitten. Dr. Heinz-Werner Voß, neuer Sprecher der Geschäftsleitung der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, erklärte: „Ich freue mich riesig auf Ibbenbüren. Sie dürfen eine offene und ehrliche Zusammenarbeit von mir erwarten.“ Auf eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ will auch der neue Stadtkämmerer Martin Burlage setzen.
Zur Motivation zum Neujahrsempfang erklärte der Bürgermeister, es gehe darum, noch mehr Identität zu schaffen, um gemeinsam viel für die Stadt zu erreichen. Dass dies in Ibbenbüren gerade auch durch ehrenamtliche Arbeit gut gelingt, machte Heinz Steingröver anhand einer Aufstellung von Vereinen und Verbänden unter dem Motto „Ehrenamt ist Reichtum“ deutlich. Er lobte aber auch das Mitwirken von Sponsoren bei zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen.
Steingröver stellte zudem die kulturelle Vielfalt Ibbenbürens unter dem Motto „Kultur ist ein Lebensmittel“ heraus. Und die Gäste konnten das während des Neujahrsempfangs gleich mehrfach genießen: Die Folkgruppen „Ceol“ und „Maracuta“ der Musikschule, Karoline Kröner (Klarinette) und Max Janßen-Müller (Klavier), die ihren Beitrag für den Landeswettbewerb Jugend musiziert präsentierten, und das Quasi So-Theater, das Auszüge aus dem Weihnachtsmusical 2009, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zeigte.
Als wichtige Aufgaben der Zukunft bezeichnete Steingröver die Fortführung des Stadtentwicklungsprogramms, Prävention in der Jugendhilfe, Pflege des Schulstandortes Ibbenbüren, die Wirtschaftsförderung inklusive der Breitbandverkabelung in den Ortsteilen und die Konsolidierung des Haushaltes.
Bei Prognosen war der Bürgermeister angesichts schnelllebiger Entwicklungen vorsichtig: „Vor fünf Monaten haben wir gedacht, das Thema des Winters wird die Schweinegrippe. Und was ist das Thema des Winters? Der Winter!“
Apropos Winter: Der Bürgermeister sagte in Verbindung mit dem Dank an die Mitarbeiter des Bau- und Servicebetriebes: „Am Montag soll es wieder Salz geben.“

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Foto: Claus Kossag


Foto: Claus Kossag


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