PRESSE - ARTIKEL

Ibbenbürener Volkszeitung vom 03.06.2010

Kubbspieler unterstützen Hilfsprojekte

Bürgerstiftung Tecklenburger Land und Treffpunkt Malawi profitieren

PÜSSELBÜREN. Zum 6. Male findet am 11. Juli das von der Kolpingsfamilie Püsselbüren organisierte Kubbturnier, die Püsselbürener Kubb-Spiele, im Escher Sportpark statt. Fünf Jahre Kubb-Turnier in Püsselbüren sei laut Pressemitteilung der Kolpingsfamilie eine wirkliche Erfolgsgeschichte. Seit 2005 finden jährlich am letzten Sonntag vor den Sommerferien die Püsselbürener Kubb-Spiele statt. Auf Initiative von Uwe Kümper bildete sich 2005 ein Organisations-Team, dem Hans-Gerd Brüning, Peter Menger und Thomas Rode angehören. Im gleichen Jahr wurde das erste Turnier mit 16 Mannschaften durchgeführt. Nach der positiven Resonanz und einer danach folgenden wahren Kubbwelle hätten sich die Püsselbürener Kubb-Spiele zum heute teilnehmerstärksten Turnier Deutschlands entwickelt. Hervorzuheben sei insbesondere die positive und familiäre Atmosphäre des Turniers mit vielen ehrenamtlichen Helfern und begeisterten Zuschauern.

Nach fünf Jahren Kubbturnier stand für die Organisatoren fest, dass mit dem Erlös aus den vergangenen Jahren neben der Arbeit der Kolpingsfamilie vor Ort auch andere wohltätige Projekte gefördert werden sollen. Schnell war man sich im Organisations-Team einig, die Arbeit der Bürgerstiftung Tecklenburger Land und den Treffpunkt Malawi mit je 250 Euro unterstützen zu wollen.

Die Bürgerstiftung Tecklenburger Land für Mitmenschen in Not feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Mit den Kapitalerträgen des Stiftungskapitals und Spenden wird Menschen in Not geholfen. Hierzu zählt unter anderem die Unterstützung von Projekten, wie zum Beispiel das generationsübergreifende Projekt „Alt für Jung“, bei dem Jugendliche durch einen „Coach“ in verschiedenen Lebenssituationen von Schule, Ausbildung oder Beruf Unterstützung erfahren. Weitere Projekte („Jung für Alt“, “Alt für Alt“) und Einzelfallhilfen gehören ebenfalls zu den Fördermaßnahmen der Bürgerstiftung.

Der Treffpunkt Malawi ist ein Initiativkreis der Kolpingsfamilie Riesenbeck. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation der Menschen in Malawi zu verbessern und gleichzeitig hier vor Ort über die allgemeine Lebenssituation in Afrika zu informieren. Kernstücke der Arbeit in Malawi sind die Unterstützung der dort gegründeten Kolpingsfamilien, Ausbildungsprogramme und die finanzielle Hilfe für ein bestehendes Aids-Waisen-Projekt in Karonga. Neben finanziellen Hilfen, die bevorzugt als Kleinkredite den Gemeinschaften zur Verfügung gestellt werden, wird im Rahmen eines partnerschaftlichen Austausches Hilfe zur Selbsthilfe gegeben.


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