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Kreissparkasse, Gut für die Region vom 06.07.2011

Andere anstiften, Gutes zu tun

Bürgerstiftung Tecklenburger Land hilft Menschen in Not

Als er nach Jahrzehnten erfolgreicher unternehmerischen Tätigkeitvor elf Jahren in den Ruhestand ging, hatte German Rieping „eigentlich keine konkreten Pläne für das Rentnerleben“. Sein Tag aber ist heute trotzdem so ausgefüllt wie ehedem. Denn der ehemalige Verleger der Ibbenbürener Volkszeitung „stiftet Menschen an, Gutes zu tun“. Seit ihrer Gründung im Herbst 2000 ist Rieping Vorsitzender der Bürgerstiftung Tecklenburger Land.

Gemeinnützig, überkonfessionell und von anderen Organisationen unabhängig hilft sie dort, wo „Not am Mann oder Frau ist“, so der 76-Jährige. Das geschieht auf zwei Wegen. Zum einen gibt die Bürgerstiftung Menschen, die Hilfe brauchen, direkte finanzielle Unterstützung. Zum andern hat sie verschiedene Projekte ins Leben gerufen, die Kinder schon im Vorschulalter stark machen, benachteiligten Jugendlichen Zukunftsperspektiven geben oder alte Menschen Zuwendung erfahren lassen. Was Rieping dabei immer wieder berührt, ist die „große Hingabe“, mit der die vielen ehrenamtlichen Helfer tätig sind.

„Ohne ihr Engagement wäre das alles nicht möglich.“ Dennoch braucht die Bürgerstiftung natürlich auch Mittel, um ihre Arbeit finanzieren zu können. Etwa 300.000 Euro hat sie bislang für Einzelfall- und Projekthilfen zur Verfügung gestellt. Das Geld stammt aus vielen kleinen und größeren Spenden sowie den Erträgen aus dem Stiftungskapital.

„Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer wäre das alles nicht möglich“
German Rieping

Das Stiftungskapital selbst soll, so Rieping, „auf ewig erhalten bleiben, damit der Stiftungszweck auch dauerhaftgewährleistet ist“. 623.000 Euro haben 188 Privatpersonen, Unternehmen und Vereine bis heute an gebundenem Kapital gestiftet. Und es soll noch mehr werden, wünscht sich der Vorsitzende der Bürgerstiftung Tecklenburger Land. Riepings Ziel sind eine Millionen Euro. So bleibt sein Tag auch künftig damit ausgefüllt, ehrenamtliche Helfer, Förderer und Stifter zu gewinnen, um Menschen in Not helfen zu können.

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Foto: Claus Kossag