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Ibbenbürener Volkszeitung vom 11.07.2011

Aktionen und Attraktionen

Ab in die Mitte mit Schwerpunkt im Süden: Stadtfest gut gemacht

-al/hen- IBBENBÜREN. Mehr als 20 Grad Celsius, Abendsonne, Bühne, Bierbude – so und nicht anders muss ein Stadtteilfest anfangen. Es hat geklappt: Butterfahrt 5, freche Sprüche kombiniert mit klasse Musik, die Combo sorgte Freitagabend für einen tollen Auftakt zu „Ab in die Mitte“. Rund 300 Ibbenbürener wollten sich das nicht entgehen lassen. Sie machten die Aktion von Beginn an zum Erfolg. Viele Lacher, wippende Füße und einigen Applaus gab es für die fulminante Musik-Comedy-Show auf dem Vorplatz der Sparkasse. Nach dem Act trafen sich die Gäste zur „Ab in die Mitte“-Party im „Postillon“.

Vielfältig sollen sie sein, die Aktionen. Und so gab es bei der Fortsetzung am Samstag eine Modenschau: Erstaunlich, witzig und meist sehr kleidsam, präsentierte sich die Mode aus Recycling-Materialien im Modehaus CA Brüggen. Jugendliche zeigten, was sie in zwei Tagen im Workshop phantasievoll unter der Leitung von Edina Thern im Begegnungszentrum für Ausländer und Deutsche entworfen haben. Die begeisterten Zuschauer durften sich über einen alkoholfreien Cocktail Pfirsich-Mango freuen. Ein Hingucker waren auch die Röcke aus Raufaser, die im Haus CA Brüggen von der Schule für Modemacher Münster ausgestellt waren.

Natürlich darf ein großes Fest – es folgen noch etliche Aktionen bis zum Samstag, 16. Juli – nicht ohne offizielle Worte gestartet werden. Die gab es am Samstagabend: Bürgermeister Heinz Steingröver ließ sich das nicht nehmen. Ihm assistierte Wilfried Horn, Repräsentant der NRW-City-Offensive „Ab in die Mitte“.
Dass die Mitte der Stadt dabei eben auch im Süden liegen kann, verdeutlichte die Wahl des Veranstaltungsortes, der die Möglichkeiten des Stadtteils nutzt. Motto: „Am Posthof gemeinsam voran.“ Wilfried Horn gratulierte zum inzwischen dritten Gewinn beim Wettbewerb „Ab in die Mitte.“ Das Leitwort „Innen Handeln – Stadt verwandeln“ finde am Posthof eine besondere Umsetzung. Wenn alle Akteure zusammenwirken, kann ein attraktives Stadt-Zentrum geschaffen werden.

Die Auftaktworte wurden musikalisch fortgesetzt mit der Gruppe „El Karibe“: Soca, Merengue und Reggae hatten sie im Gepäck. Bald begriff auch das zunächst zögernde Publikum „Kubaner beißen nicht“ und traute sich näher ran an die Bühne. Man tanzte zu Cha-Cha-Cha und Rumba. In die Dunkelheit hinein spielte die Band „Rumbalea“ anschließend Flamenco Pop. Inzwischen war die Stimmung durch gefühlvolle Balladen und feurige Rumbas angeheizt.

Ein Familienflohmarkt, mit 150 Ständen perfekt organisiert vom Jugendrotkreuz, bot am Sonntag Gelegenheit nach Lust und Laune stöbern und Schnäppchen zu machen. Sehr eindrucksvoll auch die „lebendigen Skulpturen“ (Projekt von Jugendkunstschule und Goethe-Gymnasium). Sie waren die Blickpunkte der Bachstraße, am Unteren Markt und in der Poststraße. Unzählige Fotos wurden geschossen, das Projekt kam bei allen Besuchen ganz hervorragend an. Hut ab!

„Die sind doch wirklich richtig gut...!“
ein begeisterter Zuhörer beim Auftritt von El Karibe

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Foto: Rita Althelmig